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Wenn Engel reisen! Nach Valencia und Albufera 07. bis 09. Mai 2024 


Liebe Mitglieder

Sehr schnell sind die Tage auf unserer diesjährigen wunderschönen Frühlingsreise vergangen. Bestimmt hat jeder Teilnehmer mindestens einen unvergesslichen Moment mit nach Hause genommen. Blicken wir nochmal kurz zurück und lassen die drei Tage in Valencia und Umgebung Revue passieren.

Am Dienstag ging es bei herrlichem Wetter pünktlich los, wie es einem Schweizer Club gebührt. Nach einer, von Urs sogenannten, „Biopause“ wurde die Landschaft mit jedem Kilometer immer grüner. Am Ziel Valencia angekommen, entliess uns unser Busfahrer Jóse-Miguel am „Torre de Serranos“, wo wir eine geführte Tour zu Fuss in die Altstadt unternahmen. Es gab drei Gruppen, eine wurde von Daniel Izquierdo, dem Autor von Kriminalromanen, angeführt und die anderen von professionellen Reiseführerinnen. Von den deutschsprachigen Tourguides erfuhren wir viel Interessantes und Wissenswertes, z.B. das Valencia die Heimatstadt des Inhabers der Lebensmittelkette Mercadona ist und dessen Frau sich dort stark, auch finanziell, für Kirchenrenovierungen einsetzt.

Nach der Führung hatten wir noch etwas freie Zeit, so konnte jeder seinen Bedürfnissen nachgehen, bis wir uns wieder zur verabredeten Zeit am Bus trafen. Am Hotel „Dimar“ angekommen, das mitten in der schönen Stadt liegt, hatten wir ausreichend Zeit für eine Siesta oder anderweitige Tätigkeiten.

Am frühen Abend brachte uns der Bus dann zum grossen, breiten Stadtstrand „Malvarrosa“, wo wir während des guten Essens, windgeschützt, dem Strandtreiben zuschauen konnten. Kurz vor neun wurden wir wieder zum Hotel chauffiert. Einige waren bereits müde und zogen sich zurück, andere genossen noch das Nachtleben evtl. mit einem süffigen „Aqua de Valenciana“ (Orangensaft, Sekt, Wodka?).

Nach dem leckeren Frühstück mit guter Auswahl, fuhren wir am Mittwoch zum „Palau de les Arts Reina Sofia“ und besichtigten einen Teil des Opernhauses, mit verschiedenen Sälen und mit seiner riesengrossen Bühne, die versenkt und 15 Meter tiefer gegen andere ausgetauscht werden kann. Es war fantastisch, auch einmal hinter den Kulissen den Untergrund zu besichtigen und wahrzunehmen, was alles im Hintergrund passiert und gemacht werden muss, um dem Zuschauer einen herrlichen Opern-, Operetten- oder Musicalabend zu bieten. Auch wenn man sich nicht für Technik interessiert, war es beeindruckend das alles mal zu sehen.

Anschliessend konnte das Ozeanografico u.a. mit seiner grossen runden Vogelvoliere besucht werden, dessen Besuch optional war oder man genoss bei einem Spaziergang in der Zone der Ciudad de las Artes y Ciencias das türkisscheinende Wasser und die moderne Architektur von Santiago Calatrava, die er der Natur mit weichen Konturen nachempfunden hat. Dazu passend fand man überall herrlich blühende Sträucher und Blumen in kräftig leuchtenden Farben, immer wieder von verschiedenen Bäumen und Palmen gekrönt.

Da das Hotel zu Fuss in ca. 20 Minuten zu erreichen war, hatte wieder jeder die Möglichkeit seine Zeit frei einzuteilen. Um 18.00 Uhr war Treffpunkt vor dem Hotel und Jóse-Miguel chauffierte uns nach Albufera. Wir erfuhren, dass Reis nicht nur in Asien angebaut wird, sondern Paellareis auch in Spanien. Wir besichtigten eine ursprüngliche Fischerhütte und unterhielten uns angeregt bei einem Apéro. Kurz vor Sonnenuntergang bestiegen wir Holzboote, wurden zur Mitte des Binnensees gefahren und schauten entspannt der Sonne beim Untergehen zu und wie sie immer wieder die Farben des Himmels veränderte. Bei der Bootsrückfahrt wurde es dann schnell kühl, was unserer guten Laune aber keinen Abbruch tat. Im Hotel angekommen konnte wieder jeder seinen Abend frei gestalten.

Am Donnerstag, dem letzten Tag unserer Reise, führte unser Weg nach Vall de Uxó, zum königlichen Kloster el Puig de Santa María, dessen Bau über 80 Jahre dauerte und zu den Cuevas de San José. Durch die längste, mit Booten befahrbare Höhle Europas, durften wir mit Booten gleiten. Die tiefste Wasserstelle misst ca. 11 m und die flachste ca. 0,5 m. Der Bootsführer lenkte es mit einer Stange, ähnlich den Gondeln in Venedig. Es war eine aussergewöhnliche Erfahrung, durch das ruhige, hellgrüne Süsswasser zu schweben und immer wieder den Kopf senken zu müssen, um nicht an Felsen zu stossen. Inmitten unserer Fahrt wurden wir von buntem Lichterschein und klassischen Klängen überrascht.

Das anschliessende Essen mit Hauptgang Paella Valenciana oder Vegetariana fand passend dazu nebenan in einem Höhlenrestaurant statt. Das angenehme Klima in der Höhle wurde unterstützt durch ein halbes Dutzend Oxygen-Generatoren, die laufend Sauerstoff zugeführt haben. Alle satt und zufrieden, verlief die Heimfahrt nach Quesada entspannt und sehr ruhig, auch weil viele neue Eindrücke verarbeitet werden durften.

Es war eine wunderschöne, sehr gut organisierte Reise mit einem super Reiseleiter. Vielen herzlichen Dank dafür an Urs und Gabriela, die leider nicht dabei sein konnte.

Ich freue mich schon auf die Herbstreise.

DANKE an die Beteiligten für all euere Arbeit, die nicht selbstverständlich ist.


11.05.2024 / Christine Kornexl-Uhrmann

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