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Tagesausflug  Im wunderschönen Bocairent am 18. März 2026



  


Bericht vom Tagesausflug nach Bocairent und Onil - 18. März 2026

Auf dem kurzweiligen Tagesausflug nach Bocairent und Onil steht für die rund 50 Gäste klar unsere eigene Heimat „Comunitat Valencia“ im Focus. Nach einem kurzen Zwischenhalt mit leckerem Frühstück, erreichen wir unser erstes Etappenziel Bocairent. Mit rund 4500 Einwohnern ein typisches Ausflugsziel vieler Tagesgäste, auch aus den beiden Grosstädten Alicante und Valencia. Bocairent auf 620 Meter über Meer, an der nahe- gelegenen Bergflanke der Sierra de Mariola (1158 MüM), bietet in zweierlei Hinsicht Aussergewöhnliches: 
Da ist einmal die immense Ausdehnung der kleinen Gemeinde von über 100 km/2. (Zum Vergleich: Torrevieja hat gerade mal 43 km/2.) Und andererseits erstaunt die Topografie. Schon beim Verlassen des Busses empfängt uns eine steile Rampe, die ins Dorfzentrum führt und von Gabriela zuvor als die einfachere Version geschildert worden war. Daneben gibt es Treppen, Rampen, Steigungen und Senken in allen erdenklichen Höhen oder eben Tiefen durch das hübsch anzuschauende Zentrum. In der Ferne am Dorfrand – natürlich auf einer Anhöhe – befindet sich ausserdem ein intaktes Höhlensystem, das die Mauren einst zur Lagerung von Getreide nutzten. Auf der Weiterfahrt nach Onil spricht der eine oder andere lachend vom "Dorf der tausend Hügel".

In Onil angekommen, wartet eine ganz andere Herausforderung auf die Reisegruppe. In einem klassischen Irrgarten – schmale Wege von hohen Zypressen umsäumt –  gilt es nicht nur das Zentrum zu finden, sondern auch den Weg zurück. Kein einfaches Unterfangen, bei dem immer wieder klagenden Hilferufe wie: „Wo bin ich nur?“ zu vernehmen sind. Wer es rechtzeitig schafft, dem bleibt noch Zeit für einen weiteren Spaziergang durch die prächtige, beeindruckende Gartenanlage. Die Fahrt zum Mittagessen nach Castalla dauert anschliessend nur wenige Minuten.

Es folgt der letzte Akt unserer kleinen Rundreise. Und auch hier bleibt unsere Reiseleiterin Gabriela ihrem Tagesmotto treu: spanisch, regional und authentisch. Eine Reihe von hiesigen Tapas werden erst mal vorsichtig beäugt, aber wer einmal davon kostet ist restlos begeistert. Die allseits bekannte Kehrseite der Authenzität, der leider landestypische kalte Teller, auf dem die Hauptspeise serviert wird, bietet vereinzelt Gesprächsstoff auf der Heimfahrt. Unser Präsident Urs Schacher baut die Kritik geschickt in seine abschliessende Dankesrede ein. „Wir sind ja nicht nur wegen ein paar Tapas und einem kalten Teller rumgefahren. Es zählt doch auch das Zusammensein, die gemeinsamen Gespräche und der wunderschöne Tag mit Freunden“. Der spontane Applaus im Bus wischt damit die letzten Zweifel weg. Wir danken allen, die im Hintergrund zum Gelingen dieses Ausfluges beigetragen haben, vor allem aber unserer Reiseleiterin Gabriela, für diesen sehr schönen Tag! 

Herzliche Grüsse
Club Suizo de Rojales

Im Auftrag des Vorstandes
Bruno Brütsch

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